Erfolgreiche Premiere zum Digitalisierungskonzept der neuen Oberstufe

06.02.2020

Erfolgreiche Premiere zum Digitalisierungskonzept der neuen Oberstufe

Von der Delbrücker Gesamtschulmensa ins Amsterdamer Anne-Frank-Haus sind es nur wenige Handgriffe. Sichtschutz fixieren. Band am Hinterkopf anpassen. Schon steht der Benutzer in der „Prinsengracht 263“, besser bekannt als „Anne-Frank-Haus“ und benannt nach dem Mädchen, das jahrelang vor den Nationalsozialisten versteckt lebte, bevor es in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert wurde und dort starb. Ihr Tagebuch ist seit Jahren aus dem Schulunterricht nicht wegzudenken. Das enge Treppenhaus hinauf, ein Blick durch die milchigen Fenster.

Neben solch realistischen Eindrücken, die so genannte „VR-Brillen“ (virtual reality) im Unterricht erzeugen können, erlebten die Besucher des ersten Digitalisierungsabends für die im Sommer startende Oberstufe der GED aber noch weitere Angebote. Die Gesamtschule hatte eingeladen und präsentierte, wie die aktuellen Zehntklässler und kommenden Oberstufenschüler im Unterricht mit digitalen Bausteinen lernen und mittels verschiedener Apps und Plattformen die eigene Schullaufbahn planen. Schulleiterin Theresia Diekmann-Brusche kündigte eingangs an, dass es sich nicht um einen klassischen Informationsabend handelt. Vielmehr standen Expertinnen und Experten bei einer kurzweiligen Veranstaltung an mehreren Stationen Rede und Antwort.

Nach einem Film von Informatiklehrerin Ann-Cathrin, der auf die Digitalisierungsgeschichte der GED zurückblickte, sowie einigen Erläuterungen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht rückte das Tablet in den Mittelpunkt. Bereits seit der fünften Klasse sieht das Medienkonzept der Schule den Einsatz dieser Geräte vor. Die Schule strebt eine 1:1-Verfügbarkeit im Unterricht der Oberstufe an. Hierzu besteht die Möglichkeit, ein Tablet über einen Partner der Schule anzuschaffen, wodurch zahlreiche Apps und Unterrichtsmaterialien zentral und kostenfrei aufgespielt werden können. Eine Verpflichtung wird es freilich nicht geben, da die Schule Geräte bereithält, die leihweise genutzt werden können. „Wir begrüßen es natürlich, wenn das Angebot der Anschaffung rege genutzt würde, legen aber Wert darauf, dass unser Konzept auch soziale Aspekte berücksichtigt“, erklärte Schulleiterin Diekmann-Brusche.

Eltern und Schüler konnten an einem eigenen Stand genauere Informationen zur Technik, zu den Kosten und den Laufzeiten besprechen und individuelle Anliegen klären. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Die Rückmeldungen der Besucher waren sehr positiv. Das Feedback von Eltern und Schüler hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte GED-Schulleiterin nach der Veranstaltung.

Den Abend komplettierten einzelne Unterrichtszenarien zur Veranschaulichung des iPad-Einsatzes im Unterricht, die Demonstration eines Tools zur Fächer- und Kurswahl, eine App für den Stunden- und Vertretungsplan sowie die „virtuelle Schulgemeinschaft“ auf der Plattform Office 365. Besondere Aufmerksamkeit erlangten natürlich die VR-Brillen, mit denen die Schule einen Vorgeschmack darauf vermittelte, was den neuen Oberstufenschülerinnen und -schülern im Unterricht begegnen wird. Und so interessant der erste Eindruck auch gewesen sein mag. Am Ende waren doch alle Tester froh, dass sie von Anne Franks Haus in der „Prinsengracht“ mit einer Handbewegung in die Gesamtschulmensa zurückkehren konnten.

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