Projektkurs Geschichte in Auschwitz

08.05.2022

Die Woche der Möglichkeiten an der GED - ein Bericht aus der QI

In einem Zeitraum von sechs Tagen fand die aufgrund von Corona verschobene Fahrt des Projektkurses nach Berlin, Krakau und Auschwitz statt. Zum Beginn der Fahrt fanden sich 15 Schülerinnen und Schüler der Q1, sowie zwei Lehrer am Hauptbahnhof in Paderborn ein, um gemeinsam die Reise nach Berlin anzutreten. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler durch eine zweistündige Führung über die Bedeutung der Wannseekonferenz informiert und die damit verbundenen Folgen für die jüdische Bevölkerung durch die Nationalsozialisten. Besonders der Kontrast der Schönheit des Ortes und der Schrecklichkeit des Verbrechens, sowie der Tatsache, dass nach der Konferenz noch zu einem gemeinsamen Essen geladen wurde, hat bei den Schülerinnen und Schülern für Erstaunen und Entsetzen gesorgt.

Am Folgetag ging es für die Gruppe vom Berliner Gesundbrunnen nach Krakau mit dem Zug. Am Ende einer anstrengenden Zugreise, folgte nach dem Check-In im Hostel noch ein gemeinsames Abendessen sowie eine kleine Stadtführung durch Krakau durch Herrn Neumann. Nach einem reichhaltigen, selbstorganisierten Frühstück und der Versorgung mit Lunchpaketen, ging es mit dem Zug von Krakau in das circa 70km entfernte Oświęcim. Die vierstündige Führung durch das Lager Auschwitz I, führte durch verschiedene Blöcke des Konzentrationslagers, die zu Ausstellungen umgebaut wurden. In jedem dieser Blöcke wurde die Boshaftigkeit der Gräueltaten der Nationalsozialisten für die Schülerinnen und Schüler greifbar. Besonders die Überbleibsel des Besitzes ehemaliger Häftlinge, als auch die Gaskammer mit Krematorium haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig schockiert.

Wieder in Krakau standen noch der Besuch des jüdischen Friedhofs sowie des jüdischen Viertels auf dem Programm. Von dort aus konnten die SchülerInnen den weiteren Abend frei gestalten, hatten aber auch die Chance im jüdischen Viertel Krakaus Kosher zu essen.
Dienstag ging es wieder nach Oświęcim, diesmal in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Bei einer Führung über das Areal durch eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte, konnten die Schülerinnen und Schüler die Dimensionen der Unmenschlichkeit wahrnehmen. Nachhaltig schockiert war die Gruppe zum einen durch die Größe des Vernichtungslagers und zum anderen durch die erkennbare Planung und Strukturierung der Verbrechen. Der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz hat allen SchülerInnen die Dimensionen der Verbrechen der Nationalsozialisten noch einmal merkbar vor Augen geführt.

Am Mittwoch ging es noch einmal zurück nach Berlin. Die siebenstündige Fahrt wurde durch Verspätungen noch einmal um zwei Stunden verlängert, so dass die Reisegruppe nach einem gemeinsamen Abendessen erschöpft ins Bett fiel, bevor es am nächsten Tag zurück nach Paderborn ging.

Die Fahrt hat den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit geboten, sich außerhalb des Klassenzimmers und hautnah mit einem sehr dunklen Bereich der deutschen Geschichte zu beschäftigen. Die Fahrt hat allen Beteiligten noch einmal gezeigt, wie wichtig Zivilcourage ist und dass es ungemein wichtig ist sich für Demokratie und eine tolerante Gesellschaft, sowie gegen Diskrimierung und Intoleranz einzusetzen. Besonders die Menge der aus der Ukraine täglich ankommenden Kriegsflüchtlinge in Krakau haben diese Verantwortung noch einmal unterstrichen.


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